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Kohlmeise

sandra wäschenfelder

Kohlmeisen sind wie alle Meisen quirlige Vögelchen, die ca. 14 cm groß und 20 g schwer werden. Der schwarze Bauchstrich ist beim Weibchen schmäler und es hat etwas blassere Farben. Das kohlschwarze Köpfchen gibt der Kohlmeise ihren Namen.
Junge Kohlmeisen sind noch nicht so kräftig gefärbt wie ihre Eltern.

Kohlmeise

Im Winter kommen Kohlmeisen gerne an Futterstellen und verhalten sich dort wenig scheu. Man kann sie dort problemlos aus geringer Entfernung beobachten.
Gebrütet wird in Höhlen oder Felsspalten. Aber auch Nistkästen nimmt die Kohlmeise gerne an. Die Nester werden mit weichem Material wie Moos oder Tierhaaren ausgepolstert.
Die Vögel führen eine monogame Saisonehe. Weil Kohlmeisen gerne an den gleichen Standorten nisten, kommt es regelmäßig in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren zu Wiederverpaarungen und sogar Dauerehen.

junge Kohlmeise

Kohlmeise Jungvogel

Gebrütet wird ein bis zwei mal pro Jahr, wobei die Brutzeit zwischen März und Juli liegt. Ein Gelege besteht meistens aus 6 bis 12 Eiern, die vom Weibchen bebrütet werden. Das Männchen versorgt das Weibchen in dieser Zeit mit Futter. Die Brutdauer liegt in Mitteleuropa normalerweise zwischen 12 und 15 Tagen.
Die Nestlingszeit beträgt ca. 17 und 20 Tage. Sind die Jungvögel aus dem Nest, werden sie noch einige Zeit von den Elternvögeln versorgt.

junge kohlmeise

-Steckbrief Kohlmeise:

Name: Kohlmeise
Wissenschaftlicher Name: Parus major
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes) ‎
Familie: Meisen (Paridae)
Gattung: Parus
Art: Kohlmeise
Größe: 14 cm
Gewicht: 20 g
Lebenserwartung: 5 Jahre
Lebensraum: Parks, Gärten, Wälder, Alleen, Friedhöfe
Nahrung: Larven, Würmer, Sämereien, Insekten, Spinnen
Zugverhalten: in Deutschland Standvogel
Paarungszeit: März bis Juli
Brutverhalten: 1 bis 2 Bruten pro Jahr mit 6 bis 12 Eiern